Emmy Noether (1882-1935)
"Die Algebra hat ein anderes Gesicht bekommen."

Die Hauptstraße in Erlangen, in der Emmy Noether 1882 geboren wurde.

"Die Algebra hat ein  anderes Gesicht bekommen." - Das ist ein Zitat aus der Rede, die Hermann Weyl auf der Gedenkfeier für Emmy Noether am 17.4.1935 in Bryn Mawr hielt, und bezieht sich einerseits, wie Weyl dies intendierte, auf ihr Werk, ist hier aber auch in dem Sinne gemeint, dass durch Emmy Noether, die als die bedeutendste Mathematikerin des 20. Jahrhunderts gilt,  diese Wissenschaft und speziell die Algebra erstmals in der Geschichte der Mathematik durch eine Frau, durch ein weibliches Gesicht, repräsentiert wurde.

Hier entsteht eine Internetseite über die Mathematikerin Emmy Noether, auf der ich die zum großen Teil bisher unveröffentlichten Ergebnisse meiner Forschungen zu Noethers Lebens- und Familiengeschichte präsentieren werde.

Cordula Tollmien 

Im Tagebuch erfahren Sie, was jeweils neu auf dieser Seite eingestellt wurde.

Portraitfotos von Emmy Noether

 

Das erste Foto links zeigt Emmy Noether um 1900 im Alter von etwa 18 Jahren, das zweite wurde wohl 1915 aufgenommen, als sie gerade in das Mekka der Mathematik, nach Göttingen, aufbrach und das dritte zeigt sie gemeinsam mit ihren Brüdern etwa um die gleiche Zeit, möglicherweise auch etwas früher oder später.

Das nächste Foto stammt aus ihrer Göttinger Zeit in den Zwanziger Jahren, das vorletzte wurde schon nach ihrer Beurlaubung von der Universität Göttingen durch die Nationalsozialisten im Sommer 1933 an der Ostsee aufgenommen; neben ihr steht ihr Bruder Fritz; und das Foto unten ganz rechts ist eines der letzten Fotos Emmy Noethers, aufgenommen 1935 im amerikanischen Exil.